Das Brandenburger Land – mit der Natur Hand in Hand - Naturfotograf Brandenburg

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Kronjuwelen gleich hat die Natur Kostbarkeiten über dieses große Land gestreut, funkelnd wie Edelsteine und leuchtend wie Silber und Gold. Im Wechsel der Jahreszeiten verleiht sie der Landschaft ein eigenes Antlitz, von berauschend bis eigenwillig, doch immer ohne Langeweile und von prägender, interessanter Vielfalt. Es mag wohl die Weite sein, in der sich der Blick bis zum Horizont verliert, die ein Bild der Einzigartigkeit suggeriert, wenn der Morgen die Landschaft in das Gold eines herrlichen Sonnenaufgangs hüllt oder sie – gleichsam verblutend – hinter fernen Wäldern das Land den Schatten der Nacht überlässt. Und diese eigenartigen Moriskentänze der Nebel über den Wassern, wenn sie noch blass-silbern unter der schweren Last vergangener Nächte liegen, in denen Mondsplitter in dem nächtlichen Blau der kleinen Wellen tanzten: Es scheint als habe die Natur einen Gazevorhang vorgezogen, um noch für ein wenig Stille zu sorgen; denn lauter wird es mit dem Durchbruch des Lichts, wenn die Tausende der Seen sich in das royale Blau von Seide zu kleiden scheinen, weil die Farbe der Himmel sich in ihnen zu verströmen beliebt, und die Vogelwelt erwacht mit dem Gesang der Lerchen im Emporsteigen über der erikafarbenen Heide. Selbst wenn der Hauch der eiskalten Winter Gras, Strauch und Baum mit Eiskristallen überzieht, wetteifert das Blau der Gewässer mit dem silbrigen Weiß der umgebenden Flora,  ein  Eispalast, geschaffen von der talentierten Schöpferin Mutter Natur, die das Brandenburger Land besonders bevorzugt; denn in dieser Großartigkeit, in der drei Biosphären-Reservate der Unesco ausgewiesen sind, ist eine Vielzahl von Tierarten heimisch oder hat wieder Heimat und Raum gefunden.

 

So kreisen sie wieder vermehrt, die Könige der Lüfte, über Seen und Flüssen, bauen ihre riesigen Horste, die prächtigen Seeadler auf Beutezug unter dem üppigen Angebot an Wasservögeln, ihrer bevorzugten Nahrung - trotz reicher Fischgründe mit einer beeindruckenden Artenvielfalt (fast zu jedem Buchstaben des Alphabets eine Art - wie Aal, Aland, Barbe, Barsch, Brasse, Döbel, Forelle, Güster, Hecht … -), ein Grund dass Brandenburg zum beliebtesten Vogelrastgebiet Europas gehört: Die arttypischen Trompetenstöße künden sie an, die Graukraniche aus Skandinavien  und  Russland, wenn sie sich auf ihren Rast- und Schlafplätzen um das Linumer Teichland, im Nationalpark „Unteres Odertal“ (Uckermark), am Rietzer See (Potsdam-Mittelmark) oder in Wannichen (Dahme-Spreewald) sammeln zum Kräftesammeln, Kräfte, die diese Symbole des Glücks und der Weisheit auf ihrem gefahrenreichen Weg in den Süden im Herbst dringend benötigen (oder auch wieder zurück nach Norden, nur dann weniger auffällig mit kürzeren Aufenthalten).

 

Wenn allerdings Zehntausende von Gänsen aller Art auf dem Gülper See einfallen, wie Kanada- und Graugänse, Saat- und Blässgänse oder sogar Schwäne, bietet sich ein überraschender und erstaunlicher Anblick, oft eine Art von Familienzusammenführung unter den Graugänsen, die sich immer wiedererkennen und einander begrüßen. Störche und Wildenten – auch seltene Mandarinenten – Rohrweihe, Kiebitz, Eisvogel, Fischotter, Biber, seltene Libellenarten und Zauneidechsen oder gar die Rotbauchunke erwählten sich die feuchten Flussniederungen, Erlenbrüche, Moore und Sümpfe zum Domizil. In verschiedenen Naturschutzgebieten zeigen sich vereinzelt wieder die roten Kostbarkeiten wilder Nelken (z.B. Karthäuser- und Heidenelke, Kuckucks-Lichtnelke und Pechnelke). Reh-, Dam- und Schwarzwild weiß die schmackhafte, nahrhafte Pflanzen-, Kräuter- und Wurzelvielfalt im Schutz der lichten Laubwälder und Waldwiesen zu schätzen.

 

Für ihre Gesunderhaltung sorgen Brandenburgs Prädatoren: „Bruder Wolf“ ist wieder zurückgekehrt. Heimlich und unerkannt durchstreifen diese sozialen, für den Menschen ungefährlichen Wesen, nicht nur die Wälder Brandenburgs, sorgen mit ihrer Art zu jagen durch Selektion der alten, kranken und schwachen für kräftige, schöne Wildtiere und herrliche, gesunde Wälder, sondern ziehen auch aus, das restliche Deutschland zu erobern.  In dieser Rückkehr und Bereicherung der Natur liegt eine Art des Verzeihens eines im Grunde unverzeihlichen, grausamen Auslöschens einer so bewunderungswürdigen Art in vergangenen Jahrhunderten. Und auch hier beweist es sich:
 

Das Brandenburger Land sagt ja zu seiner erfolgreichen, grandiosen Natur, sagt ja zu allem Leben darin und reicht ihr in tiefster Überzeugung die Hand.

© 1990-2019 Frank Langhanke Naturfotograf - Jacky Langhanke Makrofotografie - Fotografien - Naturfotos, Seeadler, Seeadler Foto, Naturfotograf, Spreewald Foto, Havelland Foto, Postkarten Design

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