Noch sind wir weit entfernt, das tierische Leben erkannt zu haben, und noch studieren wir an Tieren, in der Absicht, uns selbst kennenzulernen (Alfred Brehm).

Kennen wir wirklich ihre Welt, wissen wir wirklich was sie bewegt, was sie empfinden, jene Gefährten auf vier Pfoten, die unser Leben teilen? Zwar schenken wir ihnen unsere Liebe, unsere Zuwendung und sehen sie als Teil unseres Lebens, doch wie relativ kurz ist die Zeitspanne, die sie in ihrem irdischen Dasein uns begleiten dürfen! Wie schmerzlich solch ein Abschied! Nie mehr die zarten oder auch fordernden kleinen Stupser einer feuchten Hundeschnauze, nie mehr die Pfote, die sich vertrauensvoll auf den Arm, das Knie legt, das strahlende Grinsen beim Spiel, das stolze Schweifwedeln und der tiefgründige Blick, das vertrauensvolle Ankuscheln, das freudige Bellen ...vorbei...


Vorbei das Köpfchenreiben, das Versteckspielen, die verschiedenen Laute des Miauens ...ein Leben zu kurz, an dem unseren gemessen. Unstillbar scheint dieser Schmerz eines Verlustes, schärfer, einschneidender noch als der ewige Abschied von einem Menschen, eine Leere, wie sie keine unserer dunkelsten Nächte offenbarte, ein Gefühl unendlicher Verlassenheit, das nichts, aber auch nichts zu lindern vermag. Was bedeutet dieser Abschiedsschmerz, wütender als jeder andere, der uns zermartert, uns zerfrisst?

 

Sonnenfinsternis im Herzen, der Verlust des Paradieses; denn sie lieben bedingungslos ohne Forderung, freuen sich über unsere Freude, leiden mit unserem Leiden und trauern mit uns, um uns...

Kennen wir nicht jene Geschichten von der Hundedame, die am Tag ihres Todes deutlich zu erkennen gab, dass dies ihr letzter sei - sich verabschiedend von der Natur durch den Garten schritt, immer wieder ihren Menschen anblickend und durch ihr Schauen alles sagend und doch tröstend...

 

Wieso kennen wir keine Lieder, die wir zu solchen Abschieden singen könnten? Weil wir verstummen in der Gnadenlosigkeit dieses Unausweichlichen... ? Aber wissen um jene Geschichten von hinterbliebenen, trauernden Mitgeschöpfen, die das Grab ihres Herrn nicht verlassen wollten, die erkrankten nach deren Tod, deren Trauer ebenso unendlich zu sein scheint wie ihre grenzenlose Ergebenheit und Liebe – ein Stück vom Paradies ... so war der Mensch gedacht, doch er ist schon lange jenseits von Eden.
Wie schön, wenn uns das einzigartige Portrait, die lebendigen Fotos aus dem Leben, dem Spiel und der Freude uns begleiten können in jene Tage, die kommen werden – ihr Leben währt nicht so lange wie das Unsere...


Aber Bilder begleiten tröstlich unsere ewigen Erinnerungen an die einstigen Begleiter unseres Lebens, ihre Persönlichkeit, die nur einen Wunsch hatte, in unserer Nähe zu sein und uns zu lieben.

Für gemeinnützige Einrichtungen und Institutionen bieten wir freiwillige und unentgeltliche Unterstützung an. (Begrenzte Kapazitäten)

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